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Stressless Rock Explorers ist unsere Plattform für sportwissenschaftliches Arbeiten im Bereich der Feldforschung und der Datenanalyse unter höhenphysiologischen Aspekten.
Kooperationen mit der ARGE Alpinmedizin, Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin (ÖGAHM), MED UNI Graz, ISW Graz und dem Human Performance Research Graz (HPR) geben hier die nötige Qualität. |
Laktatdynamik bei Typ 1 Diabetikern unter Hypoxie und Belastung
In Zusammmenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften (HPR Graz), suchen wir für unser Forschungsprojekt (Diplomarbeit ) insgesammt 12 Probanden. Leistungen pro Proband: 2 Ausbelastungstests, komplette Datenanalyse und ein Schnupperkletterkurs.
Betreuer Ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wolfgang Domej Klinische Abteilung für Pulmonologie Medizinische Universität Graz Diplomand Thomas Machinger Millöckerweg 2 8071 Berndorf Tel.: 0650/3455334
Einleitung Die Möglichkeit ein Höhentraining zu Absolvieren ist für viele Leistungs- und Hobbysportler durch Hypoxiekammern leicht und kostengünstig möglich geworden. Dadurch wird normobares Hypoxietraining für die Trainingssteuerung immer Interessanter. Da das physische Training auch in der Höhe über das Laktat und die Pulsfrequenz gesteuert wird, und sich anders verhält als auf Normalhöhe „paradox" ist es notwendig das Laktatverhalten einzuschätzen. Es bis jetzt noch zu keiner einheitlichen Erklärung des Laktatparadoxon gekommen. Für Typ 1-Diabetiker ist eine gute Stoffwechseleinstellung besonders wichtig. Im Sport besonders bei einem Höhentraining ist die Stoffwechseleinstellung oft nicht einfach. In diesem Zusammenhang ist das Laktat Paradoxon bei Typ 1-Diabetikern im Vergleich zu Normalprobanden von Interesse.
Forschungsfrage Die Stoffwechsel Antwort auf physisches Training in der Höhe unterscheitet sich zum physischen Training auf Meereshöhe, in Abhängigkeit zur Aufstiegsgeschwindigkeit und Akklimatisation (1). Der Grund dafür ist eine größere relative Arbeitsintensität, durch die verringerte VO2max in der Höhe. So finden sich für identische submaximale Dauerbelastungen Steady-state Laktatwerte, die um ca. 1-2 mmol/l höher liegen als im Flachland (2). In den 1930ern wurde erstmals das sogenannte „Laktat Paradoxon" beschrieben. Bedingungen in der Höhe, Hypoxie, bedingen einen Anstieg der Blutlaktatwerte unter submaximaler Arbeit im Vergleich zu Werten auf Meeresniveau, während der maximal Wert, bei Ausbelastung, gleich bleibt. Bei längerem Aufenthalt jedoch sinkt in der Höhe der Laktatwert bei submaximaler Arbeit sowie der Maximalwert Paradoxer weise im Vergleich zur Meereshöhe. Eine Studie von Lundby zeigt, dass die Laktatwerte nach einem 6-Wöchigen Höhenaufenthalt wieder auf dem Niveau wie vor der Akklimatisation zurückkehren (1). Ziel dieser Studie ist das Laktatverhalten bei Typ 1 Diabetikern, im Vergleich zu Gesunden, im Rahmen eines Laktatstufentests, mit Ausbelastung unter normobarer Hypoxie sowie unter normobarer Normoxie zu untersuchen.
Methode Es handelt sich um ein Pilotprojekt. Die Probanden setzen sich aus 6 Typ 1-Diabetikern, sowie 6 Gesunden als Referenzpersonen zusammen. Die Teilnahme an der Studie erfolgt freiwillig nach „Informed Consent".
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